Kurz vor der Wende fällt
die Mutter des 21-jährigen Alex Kerner ins Koma und wacht acht Monate
später wieder auf. Da für die verdiente DDR-Aktivistin jede
Aufregung lebensgefährlich ist, darf sie nichts von den politischen Änderungen
erfahren. Deshalb lässt Alex auf 78 Quadratmetern Plattenbau den
Sozialismus weiterleben. Doch mit Frau Kerners Genesung wachsen auch
ihre Wünsche. Relativ einfach ist es für Alex, DDR-Selbstverständlichkeiten
wie ein Glas Spreewaldgurken zu organisieren, er schafft es sogar, Sendungen
des DDR-Fernsehens zu fälschen. Aber als seine Mutter immer mobiler
wird und schließlich die Wohnung verlässt, wird es wirklich
kniffelig: Wie soll er ihr bloß Coca-Cola-Werbung und Westautos
auf den Straßen erklären?
Deutschland 2003
Sa.,29.5., ca. 22.30 Uhr, Schlosspark, Open Air Kino |