Justin Balk beweist, dass deutsche
Texte und eingängige Westcoast-Musik kein Widerspruch sein müssen.
Der Ex-Cucumber-Men-Frontmann macht Songs, die ganz unaufdringlich Bilder
und Filme im Kopf produzieren, ohne Besitz zu ergreifen, die immer noch
Raum genug für die eigenen Emotionen lassen. Und die dem Hörer
ein behagliches Grinsen ins Gesicht zaubern. Liebe und Resignation sind
die großen Themen von Justin Balk – und es ist kein bisschen
Ironie dabei. Viele seiner Stücke erinnern an Musiker wie Fleetwood
Mac, John Lennon, die Beach Boys, Nick Drake und den frühen Rod Stewart. „Ich
mache Lieder, die man liebt“, sagt Balk, „Lieder, die einem
das Gefühl geben, geliebt zu werden.“
So., 30.5., 20.30 Uhr,
LoLa-Bühne, Schlosspark |